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Persönliche Anmerkung des Web-Admins: (Ansicht - Ri Nord/schräg li. Hintergrund Haus Fleissner) Dieser Ort war die Geburtsstäte meiner Leidenschaft zur Archälogie. Hier in diesem Haus (rechts) - es steht nur mehr das Stallgebäude der ehemal. Töltschacher Mühle wuchs mein Vater auf. Später besuchte ich oftmals meine Großmutter die hier auf diesem Grundstück noch bis 1967 gelebt hat. Als Kind spielte ich oft auf diesen Feldern und am Teich rechts ober dem Hang. In diesem Acker ehem. Sumpf wurde auch in den 40er Jahren des 20.Jhdt. ein reichgeschmückter Mosaikboden ausgegraben, der heute im Kärntner Landesmuseum in Klagenfurt zu besichtigen ist. Nach heutigen neuesten Erkenntnissen der Grabungen 1999-2007 ist dieses Gelände links im Bild der ehem. römische Bäderbezirk. |
Südwand der Sakristei an der Kirche Maria Saal/Kärnten: Darstellung der Fahrt eines Verstorbenen ins Jenseits, volkstümlicherweise "Postkutsche" genannt. Als Kutscher, der die in dem Wagen sitzende Seeleins ins Jenseits fährt, ist ein mit einer Kapuze versehener "Genius cuccullatus" zu sehen ![]() |
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eine der bedeutendsten Kultstätten Kärntens. Modestus gebürtig aus Irland stammend, wurde auf Bitte des Slawenherzog Cheitmar um 767 gemeinsam mit mehreren Priestern als Missionar nach Karantanien gesandt. Modestus war Chorbischof (episcopus missus), ein von Salzburg abhängiger Bischof ohneeigene Diözese. Er errichtete die Marienkirche von Maria Saal, gegenüber der karnburg in der Nähe der römischen Stadt Virunum. Von hier aus wirkte er im ganzen Land, lehrte, verkündete das Evangelium und weihte Priester. Nach der Conversio Bagoariorum et Carantanorum ("...ecclesiam Sanctae Mariae et aliam Liburnia civitate, seu ad Undrimas et in aliis plurimis locis...") baute und weihte er neben Maria Saal Kirchen in St.Peter im Holz (der ehemaligen römischen Bischofsstadt Teurnia), und im steirischen Ingeringtal (ad Undrimas). Seine (angeblichen) Überreste werden in Maria Saal verehrt. Die nach dem Tode des Modestus kurzzeitig unterbrochene Mission der Karantaner wurde ab 772 mit weiteren Chorbischöfen und Missionspriestern fortgesetzt.